Die Straße beginnt etwa am Abzweig Ellerweg und steigt hinauf bis zur Bundesstraße 64 und hinab ins Dunetal. Heinz Küting beschreibt 1957 das Dunetal wie folgt: „Immer wieder gleiten die Augen hinab in das so malerische Dunetal, aus dem sich rechtschaffene Höhen von der schmalen Sohle einzeln aufrecken wie Hünen und dann ineinander wachsen zu einem urwüchsigen Ganzen. „Schwaneyer Schweiz“ und „Paderborner Harz“ hat man dieses Fleckchen Heimaterde oftmals genannt. Und das mit Recht. Denn diese Landschaft, die mit ihrem Auf und Ab stark an den Harz erinnert, ist immer fesselnd, ganz gleich, ob sie das lichte Grün des Lenzes, die satten Farben des Sommers, das bunte, herbstliche Braun des Herbstes oder das leuchtende Winterkleid trägt.
Der Name „Dune“ hängt eng zusammen mit Hünen, von denen der Volksmund immer noch zu berichten weiß. In diesem wildschönen Revier soll der Riese Dunold gehaust haben und auf der Iburg sein Bruder Ibold. Und wenn Dunold zum Schlagen der unförmigen Baumstämme ein schweres Schlagholz gebraucht hat, sei sein lauter Ruf „Ibold läehn mai dain Schloholt!“ (Ibold leih mir dein Schlagholz) weit über die Wälder gedrungen. Und der Iburger warf das Werkzeug in hohem Bogen ins Dunetal.“
Der schmale Pfad, der durch das dichte Buschwerk gleitet, hat auch seine Geschichte. Ihn benutzten die Kleinenberger und Herbramer mit ihren Eseln, wenn sie Glaswaren von der damals florierenden Neuenbekener Hütte holen wollten.
Tief im Tal liegt versteckt und verträumt zwischen Wiesen und wenig Ackerland der Dunehof, immer eine gastliche Raststätte für alle, die ihr Herz an diese romantische kleine Welt verlieren.
Die höchsten Erhebungen des Dunetals sind der Jesuiten- und Keimberg. Unter seiner Kuppe befindet sich eine unerforschte Höhle: „Heunskens Burg“, Hünenburg. Aus der feuchten Finsternis wurden mehrere edel geformte Steinäxte ans Tageslicht gebracht. Die Erdaufschüttungen im Dunetal deuten darauf hin, dass es sich um eine Schutzburg oder um eine Kultstätte handelte, die nach letzten Erkenntnissen sogar mit einem Wall und Gräben umgeben war.
Bezogen auf eine Wehranlage interpretiert Heinz Küting das Wort Dune auch mit „dunehalten / diunehallen, festhalten oder verteidigen“.



Größere Kartenansicht

Schwaney Logo 1050

Termine

Sa. 24.11.2018
Vorweihnachtliches Konzert mit dem MAGELLAN Shanty Chor Paderborn
Mi. 05.12.2018
Adventsfeier im Pfarrheim
Fr. 07.12.2018
Adventsfeier im Pfarrheim
So. 09.12.2018
EGV Adventswanderung