Die Johannesstraße ist eine Verbindungsstraße zwischen der Paderborner- und der Westtorstraße, bis hin zum Marktplatz im Schatten der Kirche. Die kurze Straße ist benannt nach dem Namenspatron der Pfarrgemeinde „St. Johannes Baptist Schwaney“.
Nach dem Lukasevangelium wurde Johannes als Sohn des Priesters Zacharias geboren. Seine Mutter hieß Elisabeth und war gebürtig aus dem Geschlecht Aarons. In jungen Jahren zog sich Johannes zunächst in die Einsamkeit der Wüste zurück. Um etwa das Jahr 29/30 begann Johannes der Täufer sein öffentliches Wirken. Johannes predigte im Gebiet Jericho am Jordan. Zahlreiche Menschen ließen sich von ihm taufen, ja selbst Jesus kam zu ihm. Johannes führte ein recht asketisches Leben und nach dem Markusevangelium ernähte er sich von Heuschrecken und wildem Honig.
Der große Bußprediger schreckte auch nicht davor zurück, seine Stimme gegen seinen das Gebot verachtenden Fürsten Herodes zu erheben. Herodes ließ den unbequemen „Sittenprediger“ gefangen setzen. Doch seine Frau wollte den Tod von Johannes. Auf Drängen der Frau ließ Herodes Johannes durch Enthauptung hinrichten. Eine andere Version lautet, dass Herodes wegen eines drohenden Krieges und wegen einer möglichen Rebellion der Johannesanhänger einen Zweifrontenkrieg hätte führen müssen. Um den Aufstand abzuwenden und die Johannesjünger einzuschüchtern, ließ er ihn hinrichten.
Johannes der Täufer ist einer der bedeutendsten Heiligen der orthodoxen, der katholischen und auch der evangelischen Kirche. Er gilt als letzter und größter Prophet, als adventlicher Wegbereiter Jesu und als Vorbild des Asketen.
In der christlichen Kunst wird Johannes mit verschiedenen Attributen und in ganz unterschiedlichen Szenen dargestellt. Ein viel gemaltes Bild ist Johannes bei der Taufe Jesu am Jordan. Vielfach wird er jugendlich oder bärtig, im Fellgewand mit Kreuzstab und erhobenem Zeigefinger abgebildet. Oft ist ihm auch ein Lamm beigegeben.
Johannes der Täufer ist Patron vieler Städte, Bistümer und Kirchen. Viele Berufsstände verehren ihn als Schutzheiligen, so zum Beispiel die Gastwirte, die Restaurateure, die Kaminkehrer, die Maurer, die Weingärtner und Musiker. Angerufen wird er gegen Drehschwindel, Epilepsie, Furcht, Krampf, Veitstanz, Zuckungen und Hagel.
Die verschiedenen Bräuche wie Johannesfeier und andere haben keine Beziehungen zum christlichen Johannesfest am 24. Juni. Sie sind vielmehr aus der zeitlich mit dem Fest zusammenfallenden Sommersonnenwende entstanden.



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