Die Osningstraße ist eine alte Straße, die in früher Zeit ausschließlich für das Erreichen des Bodentales angelegt war. Von der Osttorstraße bis hinauf zur Bahnlinie Altenbeken – Warburg steigt sie stark an.
Der Gebirgsname Osning nach Dr. Kaspers: „Die erste Erwähnung des Osning – Oesling finden wir in einem Schreiben des ehemaligen Klosters Lorsch vom 18. September 825. Der Gebirgszug Osning wird in verschiedenen Urkunden des ehemaligen Klosters Lorsch auch als Ardenna bezeichnet. Die Namen „Osning“ und Ardenna standen für das linksrheinische Gebirge in Belgien, Luxemburg und Frankreich. Die Franken fanden zwei Namen für das Gebirge im keltoromanischen Raum vor, den offiziellen Ardenna und einen volkstümlichen Osnincum. Diesen Namen griffen die Franken besonders gern auf, da er tatsächlich einem germanischen Lautbild sehr nahe kam. Und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade dieser Name im germanischen Sprachbereich festen Fuß fasste und mit Vorliebe für das Westfälische Gebirge gebraucht wurde. Das Wort muss in zwei Silbern zerlegt werden: Osn und incum. Osning stammt vom keltischen osna „Esche“ und bedeutet zusammengefügt Osning, gleich Eschengebirge.“
Unter dem Namen Osning verstand man das ganze Mittelalter hindurch die Bergkette, die man jetzt in Teutoburger Wald und Eggegebirge trennt, also etwa von Detmold bis Warburg.





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