Die Sebastianstraße beginnt an der Brückenstraße, führt an der Schützenhalle vorbei bis hin zur Paderborner Straße. Ursprünglich hieß sie Schützenstraße. Die Post verfügte ab dem 01. Oktober 1975, dass alle Anschriften mit einer Straßenbezeichnung zu versehen seien. Da im Gemeindeteil Altenbeken bereits aus älterer Zeit eine „Schützenstraße“ benannt war, wurde in Schwaney ab dem 09. Dezember 1975 aus der Schützenstraße die Sebastianstraße.
Der heilige Sebastian ist der Schutzpatron vieler Schützenbruderschaften, so auch in Schwaney. Sebastian verbrachte seine Jugendzeit in Mailand. Wegen seines guten Benehmens wurde er zum Offizier in der kaiserlichen Leibwache in Rom ernannt. Der Legende nach bekannte sich Sebastian als Hauptmann öffentlich zum Christentum und tat vielen Menschen Gutes. Wie viele Christen im 4. Jahrhundert wurde er wegen seines Glaubens und guten Werke zum Tode verurteilt und von Bogenschützen hingerichtet. Im Glauben, er sei tot, ließ man ihn liegen. Dem war aber nicht so, die Witwe Irene pflegte ihn wieder gesund. Er ging zurück zur Leibwache, bekannte sich jedoch weiter zum Glauben, lebte und handelte danach. Kaiser Diokletian ließ ihn deshalb im Circus öffentlich erschlagen. Seine Leiche wurde in die Cloaca Maxima geworfen, einem städtischen Abflussgraben in der Nähe des Tibers. Der völlig zerschundene Körper wurde von Christen geborgen und in den Katakomben beerdigt. Seinen Gedenktag feiern die Katholiken und Protestanten am 20. Januar.
Der hl. Sebastian ist der Schutzheilige gegen die Pest. Seiner besonderen Fürbitte wird die rasche Erlösung von der Pest im Jahre 680 in Rom zugesprochen. Er ist der besondere Beschützer der Brunnen, die er gegen Pestilenzen beschützt.
Sebastian ist Patron der Eisenhändler, der Sterbenden, Töpfer, Gärtner, Polizisten, Soldaten und Schützenbruderschaften, Waldarbeiter, Leichenträger und Büchsenmacher.
Dargestellt wird der beliebte Heilige mit zahlreichen Bogenpfeilen übersät oder ein von Keulen arg geschundener Körper an einen Baum gebunden. Die Darstellung in den pflegenden Armen der Witwe Irene erinnert stark an eine Pieta. Ab der Renaissance findet man ihn auch als schönen Jüngling, meist nur gering bekleidet, dargestellt.
Mit dem Gedenktag des hl. Sebastian werden zahlreiche Bauernregeln in Verbindung gebracht: An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an / Sturm und Frost an Fabian ist allen Saaten wohlgetan / Fabian im Nebelhut, der tut den Pflanzen gar nicht gut / Sonnenschein um Fabian und Sebastian, der lässt den Tieren das Futter ausgah´n und weitere.



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