Der Name erinnert an die mächtigen Ulmen, die Jahrhunderte den Kreuzplatz am Randor beschatteten. Die Straße verläuft von der „Rotenbachstraße“, wird gequert vom „Randor“ und endet an der „Ringstraße“.

Im Jahre 1952 war in Europa ein großes Ulmensterben aufgetreten. Wie in der Ortschronik von Schwaney zu lesen ist, waren 1952 alle Bäume der West- und Osttorstraße, die Ulmen an der Straße nach Buke sowie die mächtigen Ulmen auf dem Kreuzplatz am Randor vom Ulmensplintkäfer befallen. Er ist der Überträger der Pilzkrankheit „Ulmenwelke“. Einmal befallen, sterben die Bäume innerhalb kurzer Zeit ab und müssen gefällt werden. Die Ulmen auf dem Kreuzplatz um „Bast Kroiße“ hatten einen Durchmesser von knapp zwei Meter und waren dem Pilz zum Opfer gefallen. Wie alle anderen Bäume, wurden auch diese 1952 gefällt und von heimischen Holzverarbeitungsbetrieben weiter verarbeitet.

Etwa 10 Jahre lagen die gewaltigen Stämme auf dem Platz, weil sie mit den damaligen Gerätschaften nicht bewältigt werden konnten. Selbst ein Versuch, die Stämme mit Schwarzpulver auseinander zu brechen, scheiterte, – lediglich kleinere Stücke barsten ab. Erst im Zuge des Ausbaus der Straße, Mitte der 1960er Jahre, wurden die Stämme mit schwerem Gerät abtransportiert.

Der Kreuzplatz wurde 1954 neu gestaltet. Der Standort des neuen Eichenkreuzes mit einem Altarstein wurde gut 20 m weiter nach Norden verlegt. Der Name „Bast Kroiße“ rührt von der Familie Bast, jetzt Knoke, Am Küstergarten, her. Die Familie hat sich viele Jahre um die Pflege der dritten Station der Bittprozessionen gekümmert.


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