Das herrliche Fleckchen Erde wird erstmals in der Urkunde zur Erhebung des Dorfes Schwaney zur Stadt erwähnt. Bischof Balduin zieht hier die westliche Grenze der Stadt Schwaney mitten durch den „Urenberg“. Mit „Ur“ meinte er wohl die urige Landschaft mit ihrem urigen Bewuchs.

Heute ist Urenberg die postalische Anschrift der Familien Davis, Keuthen, Kröger und Tegtmeier. Der Urenberg berührt die Gemarkungen Dahl, Herbram und Schwaney. Die bewaldeten Hügel sind im Besitz des Grafen von Westfalen. Jedes Jahr im Frühling ist die Lärchenspornblüte in diesem Wäldchen eine Augenweide. Durch das Tal verläuft die K 38, parallel hierzu verläuft der Ellerbach. Bedingt durch die zahlreichen Schwinden führt der Bach in den Sommermonaten hier nur noch selten Wasser.

Vor vier Jahrhunderten hatten die Wälder noch einen urwaldähnlichen Charakter. Eine Bewirtschaftung im heutigen Sinne gab es nicht. Die Fürstbischöfe verfügten über riesige Waldgebiete. Für das reichlich vorhandene Nutzholz gab es keine Verwendung. Die Wälder waren verwildert, Windbrüche blieben liegen und vermoderten am Boden. Im 17. Jahrhundert gab es im gesamten Hochstift, mit Ausnahme um Hövelhof, nur Laubwälder – überwiegend Eiche und Buche.

Erst um 1800 ordnete Fürstbischof Clemens August eine Bewirtschaftung an. Das Brennholz wurde fast unerschwinglich für das gemeine Volk. Holzfrevel und Wilderei wurden mit harten Strafen geahndet.

Die im Jahre 1801 nahe des Hofes Kröger gebaute Glashütte verbrauchte jährlich etwa 3000 m Holz. Trotz der guten Umsätze in der Heimat, in Holland und England, musste der Betrieb bereits nach etwa 50 Jahren wegen des fehlenden Holzes und Verschuldung durch den Holzerwerb aufgeben. Zur Fabrik gehörten 18 Arbeiterwohnungen. In ihrer Blütezeit waren hier bis zu 30 Arbeiter beschäftigt.







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