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Haus Nummer 082 - Schlichting - Dammweg 8

Hausname: Lahmenschnäiders

Eigentümerin: Frau Elisabeth Schlichting
, geb. Westhoff, Witwe des am 31. 12. 1952 verstorbenen Eisenbahnschaffners Konrad Schlichting.

Konrad Schlichting, *21.10.1883 (Eltern: Schneider Heinrich Schlichting und Elisabeth, geb. Winter), ∞07.02.1911 Elisabeth Westhoff, *15.09.1888 (Eltern: Bahnwärter Anton Westhoff und Elisabeth, geb. Görmann).

Konrad Schlichting übernahm das Hausgrundstück 1919 von den Erben des Schneiders Clemens Schlichting, *08.05.1856, †05.06.1919 (Eltern: Schneider Wilhelm Schlichting und Lucia, geb. Linnemann), ∞ als Witwer am 05.05.1894 Elisabeth Schlichting, geb. Winter, Witwe des am 03.01.1891 verstorbenen Bruders und Vorbesitzers Heinrich Schlichting, *28.04.1851 (Eltern: Schneider Wilhelm Schlichting und Lucia, geb. Linnemann), ∞10.02.1877 Elisabeth Winter, *14.01.1852 (Eltern: Anton Winter und Josepha, geb. Küting, zu Neuenheerse).

Wilhelm Schlichting, *07.08.1816 (Eltern: Leineweber Johann Ignatius Schlichting, Läinewiäwers, und Elisabeth, geb. Jakob), ∞22.02.1846 Lucia Linnemann, *05.02.1816 (Eltern: Conrad Linnemann, Sabäins, und Anna Maria, geb. Menke).

Heinrich Schlichting wohnte bis Ende des Jahres 1886 auf dem Grundstücke des heutigen Spritzenhauses. Sein Haus brannte am 01.12. des gleichen Jahres zugleich mit dem Nachbarhause Nr. 126 (Schollen) ab und wurde hier nicht wieder aufgebaut. Heinrich Schlichting erwarb damals das Hausgrundstück Nr. 82, das dem Bahnwärter Anton Görmann gehört und vorher als Polizeidienerhaus gedient hatte.

Das 1886 abgebrannte Haus war um 1853 erbaut, die Hausnummer 201 ging auf das Forsthaus Klusweide über.

Der Hausname "Lahmenschnäiders" besagt, daß einer in der Reihe der Schlichting, die Schneider waren, gehbehindert gewesen sein muß.

Das alte kleine Fachwerkhaus Nr. 82 wurde 1925 abgerissen und in den Jahren 1924 und 1925 durch das heutige Wohnhaus ersetzt.

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