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Der Initiator der Aktion "Wasser für Ugweno", Hans Besche, verzichtete 2001 zu seinem 60. Geburtstag auf eine Feier und flog dafür mit Pater Adrian van Zoneveld nach Ugweno, begleitet von Hans-Josef Leineweber. Hier haben sie erfahren, welch hohen Stellenwert Wasser hat, wenn es von weit her geholt werden muss. Jugendliche Mädchen und Frauen trugen das Wasser in Plastikbehältern auf dem Kopf etwa 4 - 5 km weit aus der Ebene und 800 m hoch bis zum Dorf. Die Idee: "Hier muss geholfen werden" war geboren.

Unter dem Leitwort "Wasser für Ugweno" sammelte der Initiator und damalige stellv. Bundeschützenmeister in kurzer Zeit über 25tausend Euro. Hans Besche rührte in seinen Schützenkreisen bei  vielen Gelegenheiten die Werbetrommel für das Projekt und erhielt Zuspruch. Auch die politische Gemeinde unterstützte großzügig das Projekt. Pfarrer Pater Adrian van Zoneveld warnte seinerzeit: "Hans, stell dir das nicht so einfach vor. Die Menschen in Afrika denken und handeln anders als hier in Europa!" Aber Hans Besche hatte der Ehrgeiz gepackt. In seinem Resümee im Pfarrheim und im Kreise der Schützenbrüder in Schwaney  am 30. Und 31.07.2015 sagte er: "Der Weg war steinig und mühsam. Oft hatte ich Sorge, ob ich das Projekt überhaupt zu Ende führen kann. Es ist nicht immer einfach, alles termingerecht und wunschgemäß zu erstellen. Ich stieß in Afrika an gewisse Grenzen und brauchte viel Geduld!"

Nach dem Jahre 2005 riss der Kontakt nach Ugweno wegen fehlender Kommunikation aus Tansania völlig ab. Im Jahre 2013 flog dann Hans Besche erneut nach Ugweno. Mit dem ab 2009 eingesetzten Bischof Rogath Kimaryo der Diözese Same wurden klare Absprachen getroffen. Der Bischof Kimaryo übernahm die Planungen. Es wurden konkrete Baupläne und Kostenkalkulationen aufgestellt und bald schon konnte mit dem Bau des  Brunnens und der Wasserleitung begonnen werden.

Bischof Kimaryo war jetzt fünf Tage Gast in der Gemeinde Schwaney war und zwar vom 29.07. bis 02.08.2015. "Wir haben einen Brunnen von 110 m Tiefe gebohrt, eine Pumpenstation gebaut und die Fertigstellung der Wasserzisterne von 40tausend Liter Wasser ist inzwischen erfolgt, berichtete Bischof Kimaroy. Welch großer Segen das Objekt ist, zeigt, dass auch in Trockenzeiten nunmehr Gemüse angebaut werden kann. Der Brunnen liefert so viel Wasser, dass die Gärten gewässert werden können. Für das Trinkwasser müssen die Menschen eine geringe Gebühr für die Stromkosten zahlen. Zur Einweihung der Trinkwasseranlage werden Pfarrer Benhard Henneke und Hans Besche Ende November 2015 nach Ugweno fliegen. Als nächstes und dringendstes Ziel nannte Bischof Kimoroy junge Menschen auszubilden, die diese kleine Infrastruktur in standhalten können. Das Dorf ist so arm, dass es sich kostenpflichtige Hilfe nicht leisten kann.

Die Ehrengäste, Bürgermeister Hans-Jürgen Wessels, stellv. Bürgermeister Anton Wittke, Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer, Diözesangeschäftsführer Manuel Tegethoff, die Präsides Pfarrer Bernhard Henneke, Pastor Frank Schäffer, die Brudermeister und Obristen   drei Schützenbruderschaften der Großgemeinde, sowie der Kreischorleiter Bernhard Große-Coosmann dankten dem Bischof Rogath Kimaryo für sein Engagement für den Bau der Trinkwasseranlage,da hierdurch die Lebensqualität der Menschen in Ugweno wesentlich verbessert wird. Die Wasserversorgung und Hygiene sind zwei entscheidende Voraussetzungen zur Abwehr von Krankheiten. Letztlich aber, und das wurde deutlich unterstrichen, hat Hans Besche durch seinen unermüdlichen Einsatz  den Bau erst möglich gemacht.

Während seines Aufenthaltes in Schwaney zelebrierte der Bischof die Vorabendmesse in der Hl. Kreuz Kirche in Altenbeken und in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Schwaney und war Hauptzelebrant anlässlich des Festhochamtes zum Annentag in Brakel.

Bischof Rogath Kimaryo wohnte während seines Besuchs in Paderborn bei den Vincentinerinnen. Nach den kirchlichen Feierlichkeiten des Liborifestes lernte er unter Führung von Hans Besche und Bernhard Große-Coosmann besondere Sehenswürdigkeiten im Hochstift Paderborn kennen. So z.B. trug der Besuch im Freilichtmuseum in Detmold, wo besonders die Entwicklung der Lebensgewohnheiten hier in OWL zu sehen sind,  sowie die Besichtigung des Klosters Corvey dazu bei, unsere Region kennen zu lernen. Selbstverständlich gehörte auch ein Besuch der Libori-Kirmes dazu. Es war für den Bischof  ein großes Vergnügen, in einem Riesenrad auf der Kirmes zu fahren. Die Fahrt hat er sehr genossen, da es für ihn etwas Besonderes war, unsere Stadt aus der Vogelperspektive zu sehen.



v.l. Bügermeister Hans-Jürgen Wesselns, Hans-Josef Leineweber, Bischof Kimaryo, Hans Besche, Pfarrer Bernhard Henneke, Kreischorleiter Bernhard Große-Coosmann


v.l. Schützenkönig Bernhard Striewe, Geschäftsführer Dirk Drewes, stellv. Bürgermeister Anton Wittke, Präses Pastor Frank Schäffer, Hans Besche, Brudermeister Elmar Rüther, Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer, Brudermeister Udo Waldhoff, Schützenkönig Johannes Bölte, ehm. Oberst Hubert Stupeler, Präses Pfarrer Bernhard Henneke, ehm. Brudermeister Anton Göllerner

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